Consent Mode v2
Consent Mode v2 im Detail
Ein Banner und ein korrekt reagierendes Messsystem sind zwei verschiedene Aufgaben. Die Auswahl muss erfasst, an betroffene Komponenten weitergegeben und dort tatsächlich berücksichtigt werden.
**Basic und Advanced unterscheiden.** Im Basic Mode werden Google-Tags bis zur erforderlichen Zustimmung blockiert. Im Advanced Mode können Tags bereits mit ablehnenden Standardwerten laden und cookielose Messsignale senden. „Keine Cookies“ bedeutet deshalb nicht „keine Datenübertragung“. Welches Verhalten zulässig und gewünscht ist, muss für die konkrete Umsetzung geklärt sein.
**Signale vollständig behandeln.** Neben analytics_storage und ad_storage unterscheidet Google ad_user_data und ad_personalization. Eine CMP oder eine entsprechend entwickelte eigene Lösung kann die Auswahl übermitteln. Drittanbieter-Tags respektieren diese Signale nicht automatisch.
**Modelle als Modelle ausweisen.** Modellierte Conversions ergänzen Schätzungen unter den Produktvoraussetzungen. Sie stellen nicht die tatsächlich beobachteten Handlungen einzelner ablehnender Besucher wieder her. Prüfe vor Zustimmung, nach Ablehnung, nach Zustimmung und nach Widerruf sowohl Browser als auch serverseitige Weitergabe.
Beispiele
Hypothetisches Anwendungsbeispiel
Ein Team klickt im Banner auf „Ablehnen“ und sieht trotzdem Google-Anfragen. Das kann zum gewählten Advanced Mode gehören; es ist kein Nachweis vollständiger Blockierung. Das Team prüft, ob dieses Verhalten der vorgesehenen und geprüften Datenverarbeitung entspricht.
Wichtige Punkte
- Einwilligung erfassen und technisch berücksichtigen.
- Basic und Advanced unterscheiden.
- Cookielose Anfragen sind Datenübertragungen.
- Modellierte und beobachtete Ergebnisse auseinanderhalten.
Anwendung im Marketing-Alltag
Definiere das gewünschte Verhalten für jede Auswahl und prüfe es über die gesamte Datenstrecke.
Sinnvolle Messgrößen
Auswahlgetreues Verhalten
Tags und Weitergaben folgen den vorgesehenen Einstellungen in allen getesteten Zuständen.
Datenherkunft
Beobachtete und modellierte Kennzahlen bleiben unterscheidbar.
Häufige Fehler
- Consent-Signale mit einer rechtlich wirksamen Einwilligung gleichsetzen.
- Modellierte Conversions als vollständig gemessene Einzelereignisse darstellen.
Quellen und Einordnung
- Google Tag Platform: Consent mode overview
Technische Funktionsweise, Consent-Typen und Unterschiede zwischen Basic und Advanced Mode.
- Google Tag Manager: Server-side consent mode
Weitergabe und Berücksichtigung von Consent im serverseitigen Datenfluss.
Häufige Fragen zu Consent Mode v2
Nein. Eine CMP oder eigene Einwilligungslösung erfasst die Auswahl. Consent Mode kommuniziert Signale und verändert unterstütztes Tag-Verhalten.
Google dokumentiert sowohl CMP-Integrationen als auch eigene Lösungen. Entscheidend ist die korrekte Erfassung, Übermittlung und Beachtung der Auswahl.
Nein. Das hängt von Basic oder Advanced Mode und der tatsächlichen Tag-Konfiguration ab. Prüfe die Netzwerkaktivität statt nur den angezeigten Status.
Weiterführende Links
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