CPC (Cost per Click)
CPC (Cost per Click) im Detail
Unterscheide drei Größen: das Gebot, den tatsächlich berechneten Preis eines Klicks und den Durchschnitt über einen Bericht. Sie sind nicht automatisch identisch. Auch ein im berechneter CPC beweist für sich genommen nicht, nach welchem Modell die Werbung abgerechnet wurde.
Ein günstigerer Klick kann hilfreich sein, wenn die weiteren Bedingungen passen. Für eine Anfragekampagne zählt aber auch, wie viele geeignete Anfragen entstehen und wie viel Arbeit deren Bearbeitung verursacht. Eine Kampagne mit höherem CPC kann wirtschaftlich sinnvoller sein; das muss mit konsistenten Daten geprüft werden.
Vergleiche dieselbe Kostenbasis und den passenden Zeitraum. Media-Ausgaben sind nicht die Gesamtkosten aus Konzeption, Produktion, Betreuung und Prüfung. Wenn diese Kosten ebenfalls einfließen, benenne die abweichende Kennzahl ausdrücklich, statt sie unbemerkt mit einem Plattform-CPC zu vergleichen.
Verändere Angebot, Anzeige oder Zielseite anhand einer konkreten Hypothese. Ein höherer ausgewiesener Quality Score ist keine Zusage für einen bestimmten Klickpreis. Bei KI-Unterstützung gehören Prüfung und Nachbearbeitung ebenfalls in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Die Verantwortung für Konzept und Qualität liegt bei uns.
Beispiele
Hypothetisches Anwendungsbeispiel
Eine verursacht 900 € Media-Ausgaben für 600 entsprechend gezählte Klicks. Ihr durchschnittlicher CPC beträgt 1,50 €. Aus dem Wert folgt noch keine Rentabilität. Das Team betrachtet zusätzlich geeignete Anfragen, ihren weiteren Verlauf und die vollständigen Projektkosten.
Wichtige Punkte
- Durchschnittlicher CPC = passende Kosten ÷ passende Klicks.
- Gebot, Einzelpreis und Durchschnitt auseinanderhalten.
- Kostenbasis und Zeitraum dokumentieren.
- Wirtschaftlichkeit anhand der weiteren Ergebnisse bewerten.
Anwendung im Marketing-Alltag
Prüfe Berichtsspalte, Klicktyp, Währung, Zeitraum und enthaltene Kosten. Verbinde die Auswertung anschließend mit den zur Aufgabe passenden Ergebnissen und dem gesamten Aufwand.
Sinnvolle Messgrößen
Durchschnittlicher CPC
Zusammen mit den zugrunde liegenden Kosten und Klicks ausweisen.
Geeignete Ergebnisse
Anfragen oder andere Zielhandlungen nach dokumentierter Qualitätsdefinition betrachten.
Gesamtaufwand
Media, Entwicklung, Produktion, Betreuung und Prüfung nachvollziehbar einordnen.
Häufige Fehler
- Höchstgebot und durchschnittlichen Klickpreis gleichsetzen.
- Agentur- und Produktionskosten stillschweigend in Plattformvergleiche einrechnen.
- Bei null Klicks einen CPC von null ausgeben.
Quellen und Einordnung
- Google Ads: Average cost-per-click – Definition
Berechnung des durchschnittlichen Klickpreises und Abgrenzung zum Höchstgebot.
- Google Ads: About Quality Score for Search campaigns
Google beschreibt den ausgewiesenen Quality Score als Diagnosehilfe, nicht als direkten Eingabewert der Auktion.
Häufige Fragen zu CPC (Cost per Click)
Nein. Er beschreibt günstigere Klicks auf der gewählten Datenbasis. Ob daraus ein besseres Ergebnis entsteht, hängt von der Aufgabe und dem weiteren Verlauf ab.
Teile die Summe der passenden Kosten durch die Summe der passenden Klicks. Ein ungewichteter Mittelwert der Kampagnen-CPCs kann das Ergebnis verzerren.
Das Verhältnis ist nicht berechenbar. Zeige keine vermeintlichen Kosten von 0 € pro Klick, sondern kennzeichne die fehlende Berechnungsgrundlage und weise die angefallenen Kosten gesondert aus.
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