Davies Meyer – Startseite
    Performance3 Min. Lesezeit

    CPM (Cost per Mille)

    CPM steht für Cost per Mille, auf Deutsch Tausenderkontaktpreis (TKP). Im digitalen Werbereporting beschreibt er die Kosten je 1.000 gezählte Anzeigeneinblendungen: passende Kosten geteilt durch Impressionen mal 1.000. Er beziffert keine Kosten je 1.000 unterschiedliche Menschen und belegt keine Werbewirkung.

    CPM (Cost per Mille) im Detail

    Für eine belastbare Planung muss die Kontakteinheit feststehen. In einem digitalen Bericht sind das häufig Impressionen; andere Medien können andere Kontaktmodelle verwenden. Vergleiche deshalb nicht nur den Preis, sondern auch Definition, Umfeld, und enthaltene Leistungen.

    CPM kann einen Einkaufspreis oder eine nachträglich berechnete Kennzahl beschreiben. Ein ausgewiesener effektiver CPM sagt allein nicht, ob die Buchung tatsächlich nach Impressionen, Klicks oder einer anderen Vereinbarung bezahlt wurde. Halte vereinbarten Preis, abgerechnete Kosten und berichtetes Verhältnis auseinander.

    Bei einem vCPM bilden entsprechend als sichtbar eingestufte Impressionen die Bezugsgröße. Das ist eine andere Basis als die Gesamtheit aller Einblendungen. Messabdeckung und Sichtbarkeitskriterien gehören dazu. Weder der Preis noch ein Prüfzeichen ersetzt den Nachweis tatsächlicher Aufmerksamkeit oder Wirkung.

    Eine sinnvolle Entscheidung verbindet Media und Kreation: Kann das gewählte Format die Botschaft verständlich vermitteln, passt das Umfeld und werden die gewünschten Menschen angemessen erreicht? Ein höherer Preis kann begründet sein, ein niedrigerer ebenso. Eine pauschale Empfehlung für das teuerste oder billigste Umfeld wäre keine Strategie.

    Beispiele

    Hypothetisches Anwendungsbeispiel

    Ein Bericht weist 1.200 € Kosten und 300.000 Impressionen aus. Der CPM beträgt 4 €. Ein zweites Angebot zählt eine andere Kontaktart und enthält zusätzliche Leistungen. Das Team stellt zunächst eine vergleichbare Kosten- und Leistungsbasis her, bevor es einen Preisvorteil behauptet.

    Wichtige Punkte

    • CPM = passende Kosten ÷ Impressionen × 1.000.
    • Impressionen nicht als unterschiedliche Menschen ausgeben.
    • Einkaufsmodell und berechnete Kennzahl unterscheiden.
    • Kosten, Kontaktqualität und Kommunikationsaufgabe zusammen bewerten.

    Anwendung im Marketing-Alltag

    Vergleiche Buchungen anhand von Kontaktdefinition, Kostenumfang, Zeitraum, Umfeld und verfügbarer Messung. Zeige Zusatzkosten und Unterschiede der Leistungsbasis ausdrücklich.

    Sinnvolle Messgrößen

    CPM mit Kostenbasis

    Verwendete Kosten und Impressionen transparent zeigen.

    Messabdeckung

    Sichtbarkeitsmessung und nicht messbare Teile getrennt einordnen.

    Erfüllte Kommunikationsaufgabe

    Mit geeigneten Verfahren prüfen, statt sie aus dem Einkaufspreis abzuleiten.

    Häufige Fehler

    • CPM mit Kosten je tausend unterschiedlichen Personen verwechseln.
    • Brutto-, Netto- und unterschiedliche Kostenumfänge vermischen.
    • Premium-Umfelder als automatische Garantie für Aufmerksamkeit oder Markensicherheit behandeln.

    Quellen und Einordnung

    Häufige Fragen zu CPM (Cost per Mille)

    TKP ist die deutsche Bezeichnung. Entscheidend ist, welche Kontakte tatsächlich gezählt werden. Im digitalen Impressionen-CPM sind das Einblendungen, keine automatisch unterschiedlichen Personen.

    Begriffsempfehlungen werden geladen…

    Alle Begriffe