Davies Meyer – Startseite
    Social Media3 Min. Lesezeit

    Social Selling

    Social Selling nutzt beruflichen Austausch und hilfreiche Inhalte in sozialen Netzwerken, um passende Geschäftsbeziehungen aufzubauen und weiterzuentwickeln. Dazu gehören ein nachvollziehbares Profil, relevante Gespräche und ein sinnvoller nächster Schritt bei tatsächlichem Interesse. Häufige Kontaktanfragen oder viele Nachrichten allein machen diesen Ansatz nicht erfolgreich.

    Social Selling im Detail

    Beginnt mit den Aufgaben der Menschen, die ihr erreichen wollt. Welche Entscheidung müssen sie vorbereiten, welches Problem lösen und welche Informationen fehlen ihnen? Zeigt dazu nachvollziehbares Wissen, etwa eine Erklärung, einen Vergleich oder eine Frage aus der Praxis. Das eigene Profil sollte deutlich machen, in welcher Rolle und für welches Unternehmen jemand spricht.

    Ein Gespräch entsteht durch Bezug auf den tatsächlichen Kontext. Antwortet auf eine fachliche Frage, ergänzt eine begründete Perspektive oder stellt nützliche Informationen bereit. Eine angenommene Vernetzung oder ein Profilbesuch belegt noch keinen Bedarf. Vermeidet Nachrichtenserien, die eine persönliche Beziehung lediglich vortäuschen, und respektiert ausbleibendes Interesse.

    Wenn sich ein konkretes Anliegen ergibt, klärt gemeinsam den nächsten Schritt. Eine Fachinformation, ein Gespräch oder eine Übergabe an eine zuständige Person kann sinnvoll sein. Haltet nur die dafür benötigten und zulässig nutzbaren Informationen fest. Das hilft, Zusagen einzuhalten und verhindert, dass Menschen ihre Frage bei jeder Übergabe wiederholen müssen. Ein bestimmtes Vertriebswerkzeug ist dafür keine Voraussetzung.

    Creative Engineering verbindet fachliche Inhalte mit einer klaren Gesprächsführung und verlässlichen Übergaben. Die Verantwortung für Konzept und Qualität liegt bei uns. Bewertet relevante Gespräche und tatsächlich entwickelte Geschäftsmöglichkeiten. LinkedIns Social Selling Index bildet bestimmte Aktivitäten auf der Plattform ab. Ein höherer SSI ist deshalb kein eigenständiger Beleg für zusätzliche Umsätze oder einen verkürzten Vertriebsprozess.

    Beispiele

    Hypothetisches Anwendungsbeispiel

    Eine Fachberaterin veröffentlicht eine Checkliste zur Vorbereitung eines Systemwechsels und beantwortet dazu eine konkrete Frage. Der Fragesteller bittet anschließend um eine Einschätzung seiner Anforderungen. Beide vereinbaren ein Gespräch und dessen Zweck. Das Team dokumentiert diesen bestätigten Bedarf; den ursprünglichen Beitrag zählt es nicht automatisch als alleinige Ursache eines späteren Auftrags.

    Wichtige Punkte

    • Fachlichen Nutzen und erkennbare Rolle verbinden.
    • Tatsächliches Interesse vor einem Vertriebsschritt klären.
    • Gesprächsqualität und entwickelte Möglichkeiten bewerten.

    Anwendung im Marketing-Alltag

    Wählt eine relevante Fachfrage, veröffentlicht eine hilfreiche Antwort und beteiligt euch an passenden Gesprächen. Vereinbart weitere Schritte bei konkretem Interesse und prüft den tatsächlichen Verlauf.

    Sinnvolle Messgrößen

    Relevante Gespräche

    Erfasst Austausch zu einem konkreten fachlichen Anliegen.

    Vereinbarte nächste Schritte

    Prüft, welche Folgeschritte tatsächlich gewünscht und durchgeführt wurden.

    Entwickelte Geschäftsmöglichkeiten

    Bewertet bestätigten Bedarf und weiteren Verlauf einschließlich des Betreuungsaufwands.

    Häufige Fehler

    • Vernetzungen oder Profilbesuche sofort als Kaufinteresse behandeln.
    • Unpersönliche Nachrichtenserien als individuelle Beratung ausgeben.
    • Aktivitätswerte mit zusätzlichen Geschäftsabschlüssen gleichsetzen.

    Quellen und Einordnung

    Häufige Fragen zu Social Selling

    Nein. Social Selling beschreibt vor allem den Aufbau von Geschäftsbeziehungen über soziale Netzwerke. Social Commerce betrifft den Einkauf im Umfeld sozialer Plattformen. Beide können zusammenwirken.

    Begriffsempfehlungen werden geladen…

    Alle Begriffe