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    EWE: Die Zukunft steckt schon in deinem Zuhause.

    Auf dem Dach eine PV-Anlage. Am Haus eine Wärmepumpe. In der Einfahrt ein Elektroauto. Die einzelnen Bausteine eines modernen Zuhauses sind sichtbar. Ihr Zusammenspiel bleibt oft abstrakt. Für EWE entwickelten wir eine Kampagne, die genau diese Verbindung erzählt: Erst sehen wir ein ganz normales Haus. Dann entdecken wir das Energiesystem dahinter.

    EWE · Kampagne „Energiesystem der Zukunft“

    EWE · Vernetzte Energie im Alltag: Laden, Heizen und Wohnen als zusammenhängende Bildwelt
    Aufgabe
    Vernetzte Haustechnik verständlich machen
    Leitmotiv
    Der goldene EWE Flow
    Kanäle
    CTV, Social und Display

    Vier Komponenten. Eine Geschichte.

    EWE stellt Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox als ein verbundenes System vor. Energie wird erzeugt, gespeichert und dort eingesetzt, wo sie gebraucht wird. Die Kommunikation sollte dieses Zusammenspiel erklären und den möglichen Kostenvorteil eines vernetzten Zuhauses vermitteln.

    Die kreative Aufgabe bestand darin, aus technischen Komponenten eine verständliche Geschichte zu machen. Menschen sollten erkennen können, was die Verbindung für ihr Zuhause bedeutet. Dafür brauchte die Kampagne eine Idee, die das Unsichtbare sichtbar macht.

    Die Idee: hinter die Fassade schauen

    „Die Zukunft steckt schon in deinem Zuhause.“ Die Leitidee verankert das Thema im Alltag. Das Haus ist vertraut; neu ist der Blick auf das System dahinter. Die Inszenierung baut auf einem Enthüllungsmoment auf: Aus einem gewöhnlichen Gebäude wird Schritt für Schritt ein vernetztes Zuhause.

    Der goldene EWE Flow-Lichtschweif führt durch diese Geschichte. Er verbindet PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox zu einem geschlossenen Kreislauf. Goldene Konturen heben die Komponenten hervor. Das abschließende Key Visual zeigt die Bewohnerin vor ihrem vernetzten Haus.

    Eine bewusste Entscheidung im kreativen Prozess

    Am Anfang standen zwei Kommunikationsansätze: ein direkter Preis-Einstieg und die emotionale Übersetzung einer möglichen Ersparnis in Lebensgefühl. Für den Film nahmen wir die zweite Ebene im Verlauf der Entwicklung zurück. Sie lenkte zu stark vom eigentlichen Erklärauftrag ab.

    Der Fokus wurde dadurch klarer: Wie funktioniert die Vernetzung, und wie lässt sie sich erzählen? Drei Storyboard-Richtungen untersuchten unterschiedliche Antworten:

    • „Der Flow beginnt“: Der Lichtschweif führt als durchgehende Reise durch das System.
    • „Was du nicht siehst“: Ein Röntgenblick enthüllt, was hinter der Fassade zusammenarbeitet.
    • „Follow the Flow“: Die Sonne bildet den Ausgangspunkt für den Weg durch das Energiesystem.

    Die Vernetzung wird zum Höhepunkt

    Wir wählten den Enthüllungs-Ansatz. Er baut Spannung auf und lässt die Verbindung der Komponenten zum dramaturgischen Höhepunkt werden. Das System erschließt sich im Verlauf der Geschichte.

    Auf dieser Grundlage entwickelten wir drei unterschiedliche Opener. Mittelteil und Abbinder bleiben gleich; nur der Einstieg variiert. So wurde ein gezielter Vergleich der Film-Anfänge vorbereitet. Die gemeinsame Struktur hält die Aussage über alle Varianten hinweg zusammen.

    Darin liegt der Creative-Engineering-Gedanke dieses Projekts: Die kreative Idee wird so aufgebaut, dass sie sich in Varianten ausarbeiten und systematisch vergleichen lässt. Konzeption, Dramaturgie und Formatplanung greifen ineinander.

    Eine Bildsprache entlang der Kundenentscheidung

    Je nach Kontaktpunkt übernimmt die Gestaltung eine andere Aufgabe. Für die erste Aufmerksamkeit steht das vernetzte Zuhause im Mittelpunkt. Näher an der Produktentscheidung rücken einzelne Komponenten und ihre Anwendung in den Vordergrund.

    • Awareness: großflächige Motive mit Menschen und Familie, verbunden durch den goldenen Flow.
    • Social und Display: wiedererkennbare Motive, die die Leitidee in die jeweiligen Formate übertragen.
    • Produktnähe: PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox im Anwendungskontext, jeweils durch goldene Konturen hervorgehoben.
    • Bewegtbild: ein 20-Sekunden-Spot mit drei Opener-Varianten, Formaten in 16:9, 9:16 und 1:1 sowie einem 6-Sekunden-Bumper.
    • Gemeinsamer Abschluss: die Bewohnerin vor dem vernetzten Haus und der Kampagnen-Abbinder „Senke deine Stromkosten durch ein vernetztes Zuhause. Mit EWE im Flow leben.“

    Wie die Kampagne den Preis einordnet

    Die Kampagnenvorlage setzt „0,14 € pro kWh“ als Preis-Störer ein. Er übersetzt das abstrakte Thema in einen konkreten Gesprächsanlass. Im Case dokumentieren wir damit die Aussage der Kampagnenmotive. Die dargestellten Preise und Ersparnisse sind keine allgemeine Zusage für jeden Haushalt; maßgeblich sind die jeweiligen Angebots- und Berechnungsbedingungen von EWE.

    Was die Arbeit zeigt

    Unser Beitrag verbindet Leitidee, visuelles Konzept, Storyboard-Entwicklung und die Ausarbeitung von Einstiegsvarianten mit einer kanalübergreifenden Formatlogik. Der goldene Flow trägt die Geschichte vom ersten Bild bis zum Produktmotiv.

    Für erklärungsbedürftige Angebote ist dieser Zusammenhang entscheidend: Ein visuelles Motiv kann zugleich Aufmerksamkeit erzeugen und Funktionsweisen vermitteln. Bei EWE übernimmt der Flow diese Aufgabe, indem er die Produkte sichtbar miteinander verbindet.

    Kampagnenansichten für Social und Display; Angebotsaussagen gelten unter den jeweiligen EWE-Bedingungen.

    Bild 1 von 5

    Die Kampagne auf einen Blick

    Eine Leitidee und ein verbindendes visuelles Motiv

    Drei Opener für ein gemeinsames 20-Sekunden-Storyboard

    Ein Formatkonzept von CTV über Social und Display bis zum Produktmotiv

    Was müssen Menschen an eurem Angebot verstehen?

    Wir übersetzen komplexe Produkte und Systeme in Geschichten, Bilder und Kampagnen. Lasst uns gemeinsam herausarbeiten, welche Verbindung eure Kommunikation sichtbar machen sollte.

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